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Werkstatt: Vom Regelfuchs zum Erklärbar

Patrick Spelsberg über seinen Weg zu erzählerischen Rollenspielen

247 Wörter, ungefähre Lesedauer 2 Min.

Patrick wandte sich über Facebook an uns und wollte gern einen Artikel darüber schreiben, wie sich die Umstellung von regellastigeren Systemen hin zu erzählerischen Spielen wie Turbo-Fate gestaltete.

Hier ein kleiner Auszug:

Seit gut sieben Jahren spiele ich Pen&Paper. Im wahren Leben Geschäftsführer, reizt es mich, abseits von Verantwortung und Planung im Geschäftsleben, in der Freizeit einen Helden zu mimen. Auch wenn in der privaten Runde ab und zu ein Held hinzukam oder verloren ging, blieb die Runde sich treu. Bei uns wurden über Jahre hinweg sehr regellastige und ausgearbeitete Systeme wie z. B. Shadowrun, Das Schwarze Auge oder Pathfinder gespielt.

Eines Tages las ich im Internet etwas über narrative Rollenspiele quasi ohne bzw. mit kaum vorhandenen Regeln. Da ich, oft zum Leidwesen meiner „Mithelden“, eine sehr experimentierfreudige und extrovertierte Persönlichkeit vorweise, wurden sie quasi von mir genötigt, ein solches Rollenspiel zu testen.

Es wurde Fate, und zwar Turbo-Fate. Minimale Regel, maximaler Spielspaß – dachte ich jedenfalls. […]

An dieser Stelle könnte man damit rechnen, wir hätten als alteingesessene Pen-&-Paper-Helden das narrativfokussierte Spielen an den Nagel gehängt und die alten Systeme wieder ausgegraben. Doch bin ich grundsätzlich zwar ein freundlicher, jedoch auch etwas nervtötender Mensch und ich beharrte darauf, dass „wir etwas falsch gemacht haben mussten”. Nach unzähligen weiteren Spielabenden, mal mit Lichtschwert mal mit Steinzeitkeule, sind wir grundsätzlich begeistert vom narrativen Spiel, jedoch hängt es auch hier vom System ab. […]


Die Arbeit an Ausgabe 002 schreitet voran. Wenn alles glatt läuft, erscheint sie Anfang Juni.

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