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Werkstatt: Peter Kastberger über die Entstehung von Karlsburg

Was aus der Zusammenarbeit zwischen Vater und Tochter entstand

234 Wörter, ungefähre Lesedauer 2 Min.

Peter aus Österreich hat mit seiner Tochter zusammen das kinderfreundliche Rollenspiel Karlsburg erschaffen und lässt uns für Ausgabe 002 am Entstehungsprozess teilhaben. Hier ein kleiner Auszug:


[…] Erst ein gutes Jahr später, im Frühling 2017, kam wieder Bewegung in die Sache, als ich wieder mehr Zeit zum Zeichnen hatte. Töchterchen und ich wollten die neuen Marker ausprobieren und haben alte Notizen durchgeblättert. Und da machte es dann plötzlich wieder „Klick“. Skizzen wurden angefertigt, Karten wurden entworfen, weitere Charaktere erdacht und zu Papier gebracht.

Vieles wurde auch wieder verworfen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass viel Zeit – sicher viel mehr, als sich erahnen lässt – in die Landkarte gesteckt wurde. Mehrere Skizzen, Entwürfe und Versuche waren nötig, um überhaupt irgendetwas zu erhalten. Ursprünglich wollte ich eine isometrische Ansicht. Das hat aber überhaupt nicht geklappt und der Grafikstil wich zu sehr von den Zeichnungen der Charaktere ab. Auch Zeichnungen von Carl Barks wurden als Inspiration verwendet. Die Ansichten sollten vom Stil her denen von Entenhausen ähneln. Tja, hat auch nicht geklappt und so wurde ein großer Teil in die Tonne getreten und wir haben mit der Karte wieder von vorne begonnen. […]


Ich finde es schön, dass wir mit Peters Artikel ein Thema dabeihaben, das für viele Leserinnen und Leser mit und ohne Kinder interessant sein könnte: Familie, Rollenspiel und Nachwuchs. Man kann nicht früh genug damit anfangen, anderen Menschen unser tolles Hobby nahezubringen.

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