Über das Erzählspiel-Zine

874 Wörter, ungefähre Lesedauer 5 Min.

Inhalt

Worum geht es hier überhaupt? Wer sind wir, was wollen wir? Allgemein gesprochen: Was soll das?

Welche Inhalte wollen wir bringen?

Wir haben zunächst einfach ein paar Gleichgesinnte angeschrieben und selbst überlegt, was wir gern in unserem Zine sehen wollen würden: Übersetzungen kurzer Spiele, Interviews, Spielbesprechungen, eure eigenen Spiele, Illustrationen, generell Spielmaterial und Artikel. Wir schauen mal, wie sich das Projekt entwickelt und machen einfach, worauf wir Lust haben. Ein bisschen Punk gehört ja in jedes Zine.

Wie oft wird das Zine erscheinen?

Zunächst werden wir neue Ausgaben veröffentlichen, wenn genügend Material vorhanden ist. Wir experimentieren da noch und schauen, was sich für uns gut anfühlt.

Welche Lizenz verwenden wir?

Wir möchten die Inhalte so lizensieren, dass auch andere sie nichtkommerziell verwenden können. Deshalb haben wir uns für Namensnennung-Nicht kommerziell-Share Alike 4.0 International entschieden. Wenn du also mitmachen möchtest, beachte bitte, dass deine Inhalte dann auch so lizensiert werden.

Möchtest du mitarbeiten?

Toll, wir freuen uns über alles, was mit den Themen des Zines zu tun hat. Das können Textbeiträge oder Bildbeiträge sein, zum Beispiel Illustrationen, Artikel, Spielberichte, … Tina und ich sind als Herausgeber die einzigen festen Mitarbeiter, wir schauen uns gern alle möglichen Beiträge anderer an. :) Einen Anspruch auf Veröffentlichung allein durch die Einreichung von Material gibt es aber nicht. Hinweise für willige Beitragende findet ihr auf der Seite zur Mitarbeit.

Anfragen wegen Rezensionen

Wir sind prinzipiell nicht abgeneigt, uns Spiele anzuschauen und gegebenenfalls etwas dazu zu schreiben. Dazu ist es aber wichtig, dass ihr uns in einer ersten Mail genauer schreibt, worum es geht. Bitte sendet uns nicht unaufgefordert etwas zu.

  • Ist es ein Erzähl- oder regelleichtes Rollenspiel? –> traditionelle Rollenspiele sind nicht unser Fokus und „Regeln, die Einstieger schnell verstehen“ bedeutet auch nicht immer „regelleicht“. Im Zweifel sprechen wir drüber.
  • Kommt das Exemplar in elektronischer Form oder per Post? Sollte das Exemplar wieder zurückgeschickt werden, leg bitte Rückporto bei.
  • Gibt es besondere Info zum Spiel, die wir wissen sollten? Die Seitenzahl spielt eine gehörige Rolle, weil wir keine Ressourcen haben, um uns Regelwerke mit sehr vielen Seiten durchzulesen. 100 Seiten sind da, aus dem Bauch, das Maximum.
  • Was erwartest du von einer Rezension?

Kontakt

Solltet ihr Fragen haben, kontaktiert uns gern, am liebsten per Mail.

Regelmäßige Mitarbeiter

Gerrit Reininghaus

Ich lebe mit meiner Familie in Guatemala. Ortsbedingt spiele ich meist online, gleichermaßen auf Englisch wie auf Deutsch und zeichne das öfters auch als Actual Play auf YouTube auf. Zuhause fühle ich mich in der internationalen Gauntlet Community, in deren Slack ich den größten Teil meines Austauschs zu Spielen und Design pflege. Auf meiner Homepage www.alles-ist-zahl.de veröffentliche ich kleineres Rollenspiel Material und meine jährlichen Spiel-Statistiken. Unter anderem ist dort auch mein Powered by the Apocalypse Spiel Atitlan Riders zu finden. Am Besten folgen kann man mir auf G+ und auf Twitter.

Herausgeber

Wir (Tina Trillitzsch und Thorsten Panknin) hatten die Idee, ein nichtkommerzielles, deutschsprachiges, digitales Zine über regelleichte Rollenspiele und Erzählspiele zu machen. Quasi aus einer Bierlaune heraus, nur ohne Bier. Uns ist nicht bekannt, dass es schon so ein Zine gibt und es gilt ja: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Tina

Ich mag am liebsten Spiele, die wenige Regeln und kaum Buchhaltung haben - weil ich mir das nicht alles durchlesen und merken will und weil es mich oft aus der Spielwelt herausreißt. Außerdem finde ich es toll, wenn alle Spieler aktiv etwas zur Geschichte beitragen können und nicht nur ein Spielleiter seine fertige Geschichte abspult. Das macht für mich ein Erzählspiel aus.

Was in der Rollenspielwelt vielleicht ungewöhnlich ist: Ich habe sehr spät mit solchen Spielen angefangen, erst mit Anfang 30, und habe auch direkt losgelegt mit Erzählspielen wie Lady Blackbird und Fiasko. Im Gegensatz zu vielen Leuten, die schon als Teenager anfingen, habe ich mit simulationistischeren Spielen wie Das Schwarze Auge, Dungeons & Dragons, Shadowrun oder (Call of) Cthulhu wenig bis gar keine Erfahrung.

In den sozialen Medien findet ihr mich auf Google+ oder Twitter. Auf meinem Blog poste ich (manchmal) regelmäßig englischsprachige Wochenrückblicke über die Indie-Rollenspielszene und gelegentliche deutsche Spieleübersetzungen wie Matthijs Holters Archipelago, Jason Morningstars Der Höllenzehnt (The Hell Tithe) oder das kleine aber feine freie Rollenspiel Freeform Universal (mit Thorsten). Für den System-Matters-Verlag habe ich letztes Jahr Matthijs Holters Die Liebe in den Zeiten des Seiðr (Love in the Time of Seið) übersetzt.

Thorsten

Ich stehe total auf regelleichte Spiele, eigentlich gilt für mich: Je weniger Regeln, umso besser. Ich habe schon Rollenspiele mit nur 1W6 und gesundem Menschenverstand gespielt, das hat super geklappt.

Meine Plattform der Wahl in den sozialen Medien war bisher Google+, ich bin aber mittlerweile mehr bei Twitter unterwegs. Mein Blog liegt aktuell brach, ich möchte die dort mal veröffentlichten Übersetzungen aber gern in absehbarer Zeit auf einer eigenen Website präsentieren.

Seit Sommer 2018 bin ich stolzer Kultist in der Deutschen Lovecraft Gesellschaft und dort bei Stammtischen unterwegs sowie redaktionell an der Website und am Newsletter beteiligt.

Ich war mal für den System-Matters-Verlag tätig, es kam eine Übersetzung des Dungeon World-Abenteuers Grauenfeld heraus und ich hatte meine Lektorenfinger bei Dread, Ein Ruhiges Jahr / Der Tiefe Wald, One Last Job, Quill und Der Schatten des Dämonenfürsten drin. Seit Q4 2018 ist meine Zeit dort vorbei und ich arbeite gerade an der Übersetzung und Herausgabe des Lovecraft-Erzählspiels Lovecraftesque.